Rainer Lautemann |
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E- und Kontrabass |
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Zum aktiven Musizieren kam Rainer in
einer kirchlichen Jugendgruppe. Allein sein Geburtsdatum (Ende
September 63) ließ befürchten, dass die Religiosität ihn fürderhin
beieinflussen würde, denn vermutlich wurde er unter dem
Weihnachtsbaum gezeugt – also fürwahr ein heiliges Ereignis. Das
erste Instrument, das Rainer im Alter von 14 Jahren misshandeln
sollte, war ein majestätischer Kaiserbass, auch unter dem
wesentlich profaneren Namen Tuba bekannt, gefolgt von einem Horn.
(Nein, nicht was Ihr jetzt wieder denkt!) Schon wollte ihn der
kirchliche Posaunenchor vereinnahmen, doch durch eine glückliche
oder gar göttliche Fügung konnte derlei Schlimmes verhindert
werden. Doch nötigte man ihm in der zugehörigen Jugendgruppe ein
paar Gitarrenakkorde auf, die er auch heute noch anwenden kann.
(Behauptet er...). Anschließend verging Rainer sich an
verschiedensten unschuldigen Instrumenten. Das Praktizieren
scheiterte aber gottseidank immer mangels Gelegenheit, irgendwo
mitzuspielen, oder auch an anderen Schwierigkeiten, wie zum Beispiel
dieser gottverdammten Erfindung des Teufels namens Noten. Das
Spektrum der von Rainer gequälten Instrumente reicht von klassischer
Gitarre (Dauer: 0,5 Jahre) über Tenorsax (1 Jahr), Tenorbanjo (1,5
Jahre, unter Anleitung keines Geringeren als Heiner Franz) und
Elektrogitarre (autodidaktisch) bis hin zur Querflöte. Selbige
malträtierte er vier Jahre lang und brachte es in dieser Fertigkeit
zu einem – nach eigener Aussage - „relativ hohen Niveau“, wovon
leider nicht mehr allzuviel übrig ist. Seine masochistischen Triebe tobt Rainer allerdings nicht nur an Instrumenten aus. Bis 1995 war er ehrbarer Speditionskaufmann; dann sattelte er um auf Physiotherapeut, um die Leute nicht mehr nur musikalisch zu piesacken. Das erklärt denn auch, warum Physiotherapeuten im Volksmund gern „fiese Therapeuten“ genannt werden... Rainer bekennt sich zu einer Vorliebe
für Richard Wagner und Gustav Mahler (typisch!) bereits seit dem 14.
Lebensjahr, zur Folkmusic (Hannes Wader, Bob Dylan, Irish Folk) und
später zunehmend zu Rock und Blues a la Clapton, Gallagher und Muddy
Waters. Zu seinen Lieblingsbands und Sängern zählen Kate Rusby (wer
immer das sein mag), Suzanne Vega, Van Morrisson und Grateful Dead. Wer wissen will, wo Rainer seit 2004
sonst noch das Brummholz bedient und sich gar zu singen erdreistet, der
folge vertrauensvoll diesem Link zur Unplugged-Rock-Kapelle Us and them! |
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